Vermessung von Makro- und Mesokosmos

Vorbemerkung

Über den Mikrokosmos – so unanschaulich und direkt unbeobach-tbar klein er auch ist – gibt es sehr exakte Messergebnisse zu Länge, Zeitdauer, Masse, Ladung usw. der untersuchten Objekte und Phänomene.
So misst die kleinste in Experimenten gemessene Länge
l0 =1.3216•10-15 m, bekannt als Compton-Wellenlänge des Protons: l0 = h / (mpc)

Nach Bernhard und Karl Philberth (1993) stellt l0 eine nicht mehr teilbare Elementarlänge dar. Sie ist um 6.5% kleiner als der klassische Proton-Radius 1.41•10-15 m.
Dem gegenüber ist der Kosmosradius RK von 13.78•109 Lichtjahren = 1.304•1026 m = 9.87•1040l0
RK lässt sich annähernd berechnen nach der Formel:

RK = (a/l•c)Θ = (40046 •c)Θ = 1.35•1026 [m] = 14.24•109 Lichtjahre (Böhm 2015; Θ=0.935)

Da 40 046 das Verhältnis der Radien von Wasserstoffatom und Proton ausdrückt, erscheint der Kosmos-Radius durch das Wasserstoffatom, das Proton und durch die Lichtgeschwindigkeit determiniert. Der Wasserstoff-Atomradius a0 lässt sich zudem so berechnen:

a0 = 4/α•l0 = 40046•l0    mit 3π4/α = 40046

MESO-kosmische Länge
Die mesokosmische Länge lMES sei als geometrischer Mittelwert zwischen der kürzesten Länge l0 und dem Kosmosradius RK definiert:

lMES = ( l0 •RK) = (1.32•10-15•1.30•1026) = 4.15•105 m = 415 km
[Eine sehr irdische Länge zwischen dem unvorstellbar Kleinen und dem unvorstellbar Großen.]

 

MESOkosmische Zeitdauer
Die Philberth-Brüder postulierten eine kürzeste Zeitdauer τ als kleinsten zeitlichen Abstand zweier Ereignisse. τ (griechisch tau) ist die Elementar-Zeitdauer, die eine elektromagnetische Strahlung (wie Licht) im Vakuum benötigt, um die Elementar-Länge l0 zurück-zulegen:
τ = l0 / c = 4.408•10-24 s.
Die mesokosmische Zeitdauer τMES sei als geometrisches Mittel zwischen der Elementarzeit τ und dem Kosmosalter TK definiert. TK = 13.78•109•365.25•24•3600 s = 4.35•1017s

τMES = ( τ •TK) = (4.41•10-24 4.35•1017) = 1.39•10-3 Sekunden = 722 Hertz
[Eine sehr irdische Zeitspanne zwischen der unvorstellbar kleinen und der unvorstellbar langen Zeitdauer. Der Kammerton a beruht z.B. auf 440 Schwingungen je Sekunde.]

Der Philberth-Elementarzeit entspricht (nach J. Böhm, 2009) eine maximale Elementar-Frequenz von
f0
= c / l0 = 2.269•1023 Hertz.
Selbst bei den energiereichsten Gamma-Bursts wurden bisher keine Photonen mit höherer Frequenz bzw. Energie beobachtet, die nach Planck folgenderweise zu berechnen ist:
Emax = h • f0 = 1.504•10-10Joule beträgt.

Mit dem Energie-Maee-Äquivalenzsatz E = m •c2 lässt sich die
im Gamma-Ausbruch pro Photon verstrahlte Masse berechnen:

m = E /c2 = 1.504•10-10J / c2 = 1.673•10-27kg

Dieses Ergebnis entspricht exakt der Proton-Masse!
Mit anderen Worten:
Die höchst-energetischen Gamma-Photonen transportieren die Energie verstrahlter Protonen mit Lichtgeschwindigkeit durch   den Kosmos.

Bekanntlich rechnet die Quanten-Physik bei der Astronomie des Urknalls mit der um rund 20 dekadischen Größenordnungen kleineren Planck-Länge lpl = 1.62•10-35 m, wodurch sich bei der Berechnung der Urknall-Dichte ein aberwitzig hoher Wert ergibt:
d0 = MK /lpl3 = 5•1052 kg / (1.62•10-35m)3 = 1.18•10157 kg/m3
Hier wird die Kosmosmasse mit 5•1052 kg relativ niedrig angesetzt.

Exkurs
Obwoh die Urknall-Theorie in allen Medien analog urknallartig expandiert, irritiert es den einfachen Verstand, dass diese gigan-tomanische Zahl stets schamhaft verschwiegen wird. Vergleichsweise ist die Dichte des Protons von etwa 1017 kg /m3 ein lächerlicher Betrag, der noch um 140 Zehner-Potenzen unterhalb der Urknalldichte liegt. So wird meines Erachtens erklärungsbedürf-tige Realität mit Zahlen vergewaltigt.

Kleinste und größte Masse

Das Proton mit der Masse 1.67•10-27 [kg] repräsentiert nach Karl und Bernhard Philbert jene Werte, die als elementare, d.h. kleinste Raum- und Zeit-Einheiten das Raster-Gitter des Mikro- und Makro-kosmos konfigurieren.

Die kleinste „beständige“ Masse ist hingegen durch das Elektron vorgegeben.
Es hat 1836 mal (5) weniger Masse als das Proton und lässt sich ebenfalls auf das Quadrat der Elementarlänge l0 zurückführen [Böhm 2012]:

me = l02 •π /6 •(1-α/2) = (1.3216•10-15)2 •π /6•(1-1/274)
      = 9.109•10-31[kg]
Somit erweisen sich die elementaren Massen von Elektron und Proton konfiguriert durch das Quadrat der Elementarlänge.
(Dies muss jedem Physiker sauer aufstoßen, da er ja Massen in Kilogramm misst und nicht in Quadratmetern.)

Auch die Massse des Universums lässt sich durch eine der Elektronmasse analoge Formel darstellen:
MK = RK2•π = (1.304•1026)² •π = 5.34•1052 [kg]
= 3.19•10
79 Protonmassen

MK = RK2•π = (a0/l0•c)4•π•Θ3 = 5.33•1052 [kg] = (40046•c)•π•Θ3
Diese Gesamtmasse entspräche 2.67•1022 Sonnenmassen oder 163.4 Milliarden Galaxien mit 163.4 Milliarden Sternen pro Galaxie.

Dies ist natürlich ein sehr grobes und gewagtes Verteilungs-schema, doch liegt die Anzahl der Sterne in unserer Galaxis mit 163.4 Milliarden Sternen durchaus im geschätzten Mittelfeld und erscheint damit relativ plausibel.
Die Anzahl von
3•1079 Protonen im Kosmos befindet sich im Erwartungshorizont von Paul Dirac (1902 – 1984); britischer Physiker und Nobelpreisträger), der die Zehnerpotenzen 1040
und 10
80 = (1040)2 für magische kosmische Zahlen hielt.

MESOkosmische Masse
Die mesokosmische Masse mMES wird als geometrisches Mittel zwischen der Elektronmasse mel und der (geschätzten) Kosmos-masse MK berechnet:
mMES = (me  • MK) = (9.11•10-31•5.33•1052) = 2.21•1011 kg
Dies entspricht einem würfelförmigen Felsen von 445 m Kanten-länge.
[ein sehr irdische Masse zwischen dem unvorstellbar leichten Elektron und der unvorstellbaren großen Kosmosmasse.]

Die Formel MK = RK2•π legt die Vorstellung nahe, dass mit dem Radius des lichtschnell expandierenden Kosmos die Gesamt-masse im Quadrat zum Radius angewachsen sei und weiterhin zunehme: Beim heutigen Radius von 13.8 Milliarden Lichtjahren würden jährlich 22 Galaxien zu den 13 Mrd. Galaxien hinzu-
kommen.

Dass der neu entstehende Raum Masse erzeugt erscheint mir plausibler als die gewaltsame Sturzgeburt eines Weltalls, das aus dem Nichts heraus ins Nichts hinein explodiert sein soll.

Die Brüder Karl & Bernhard Philberth gehen von einem Ur-Proton aus, dessen Masse quadratisch mit dem Expansionsradius ange-wachsen sei.  Allerdings müsste die Masseproduktion nach sechs Milliarden Jahren zum Stillstand gekommen sein, weil sonst bis heute zu viele Sterne entstanden wären.

Mein Modell der sanften Schöpfung beginnt mit drei Elektro-nenpaaren, die in den sechs Raum-Richtungen lichtschnell aus-einandergeflogen wären:
Als „Urmasse“ m0 ergibt sich aus der Elementarlänge l0:
m0 = π • l02 5.5•10-30 [kg]. Dies entspricht exakt sechs
Elektronenmassen: 
9.11•10-31 • 6 ≈ 5.5•10-30 [kg]

Im Ursprung könnten sich 3 Elektronenpaare – in den sechs Raumrichtungen orientiert – durch ihre negativen elektrischen Ladungen auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt haben, was
als Ursache für die lichtschnelle Expansion zu deuten wäre.

(Beim Elektronenabstand 2•l0 und in der Zeitdauer 2•τ ergibt die Rechnung für negative Beschleunigung und Fluchtgeschwindigkeit zweier Elektronen exakt die Lichtgeschwindigkeit c, korrigiert mit dem Philberth-Feldfaktor θ 0.935. – Formeln von Coulomb und Newton).

Auf die Gesamtmasse unserer Galaxis hätte sich der junge Kosmos bereits 34 150 Jahre (gemäß Soft Ignition) bereits auf einen Radius von 34150 Lichtjahren ausgedehnt. Diese Zahl ist interessant, weil unsere Galaxis ja einen Radius von ca. 50 000 Lichtjahren hat, etwa um die Hälfte größer als 34 150 Lichtjahre.

Resumé
Unsere irdische Meso-Welt existiert hinsichtlich Raum, Zeit und Masse als Mittel-Welt zwischen den Extremen des Mikro- und des Makrokosmos.

 

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