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Die Gravitationskonstante G

 

Kosmische Imagination 2< / Gemälde in Acryl
von Winfrid Seebauer, Architekt

Vorbemerkung
Newton hatte durch Beobachtung eines fallenden Apfels die Gesetzmäßigkeit einer mit dem dem Abstand quadratisch abnehmenden Schwerkraft bereits 1665 /66 entwickelt,
nicht aber den Gedanken der universellen, also auch das
Sonnensystem überschreitenden Wirkung der Gravitation.
                                Isaac Newton [commons]

Seine vorläufigen Ergebnisse veröffentlichte Newton 1684 –
nach langem Drängen und Ermutigen durch den jungen Astronomen Edmond Halley unter dem Titel De Motu
Corporum 
Darauf aufbauend legte er 1686 in seinem Werk Philosophiae Naturalis Principia Mathematica (Mathematische Grundlagen der Naturphilosophie) die Grundsteine der
klassischen Mechanik mit der mathematischen Herleitung
seiner Bewegungsg
esetze und des Gravitationsgesetzes
dar.
Hier die klassische Proportionalitäts-Konstante:
                  G = 6.674•10-11 [m3kg-1s-2]
(Erste Messung allerdings erst   1797/98  durch Henry
Cavendish)
Formel:    FG = G • m1 • m2 / r(1681)
                 m1 =  Masse  des  1. Körpers  [kg]
                         m2 = Masse  des   2. Körpers [ kg]
r      = Distanz der Massenschwerpunkte [m]
Newton konnte seine Gravitationskonstante, die er γ (griechisch gamma) nannte, nur grob abschätzen.

So war es bis zur ersten experimentellen Bestimmung durch
Henry Cavendish im Jahre 1797/98 – dessen Experiment mit
einer sehr empfindlichen Drehwaage zwischen zwei Metallkugeln eigentlich der Bestimmung der mittleren Erddichte diente – nicht möglich, die Masse der Sonne oder eines ihrer Planeten zu berechnen.

Die Messapparatur ähnelte der Torsionswaage, mit der Charles Augustin de Coulomb 1785 die elektrostatische Anziehung und Abstoßung untersucht hatte; sie stammte ursprünglich von dem Geologen John Michell. Für den Nachweis der Gravitation
musste Cavendish den Einfluss kleinster Störungen ausschließen. So beobachtete er seine Messungen aus dem benachbarten Raum mit einem Fernrohr.

Newtons Theorie der unsichtbaren Fernwirkung zwischen zwei Himmelskörpern fand außerhalb von England im folgenden
Jahrhundert kaum Anerkennung, vielmehr begegnete man ihr
mit Skepsis und Spott. Insbesondere Kollege Leibnitz wider-sprach heftig und argumentierte, Newton mache Gott zu einem Uhrmacher, der seine eigenen Gesetze überwachen und von
Zeit     zu Zeit nachregulieren müsste. Von Frankreich aus
verhalf Voltaire der Theorie allmählich zum Durchbruch.

Seither wurde der Cavendish-Versuch unzählige Male mit immer aufwendigeren und präziseren Versuchsanlagen wiederholt.
Es zeigte sich stets, dass die Messungen ab der dritten oder vierten Nachkommastelle differierten. Erstaunlicherweise
wichen die Daten jedoch höchstens um 1.3% von der Ur-
messung ab.

Heute kennt man die meisten Naturkonstanten auf 7 bis
11 Nachkommastellen – siehe CODATA-Tabelle von 2014.
G macht da eine Ausnahme: Es ist die einzige Konstante,
die nicht mit wünschenswerter Genauigkeit bekannt ist,
obwohl sie für die kosmische Ordnung sehr bedeutsam ist.

Eine ebenso wichtige Rolle spielt G in den Formeln der Planck-Einheiten, die meist noch etwa 20 Zehnerpotenzen unterhalb
der quantenmechanischen Einheiten rangieren und damit in
einer für Beobachtungen prinzipiell verschlossenen Mikrowelt.

Eine noch immer unverstandene Rolle spielt die Gravitation
in der Physik. Trotz aller Bemühungen widersetzt sie sich der Vereinigung mit den schon vereinigten weiteren Naturkräften  (Elektrische Kraft, Starke Kernkraft, Schwache Kernkraft) zu
einer einheitlichen Theorie. Ihre Natur erscheint magisch verschleiert. Der Zahlenwert der Naturkonstanten G kann
nur immer wieder und doch nicht genügend exakt gemessen
werden. Und leider lässt sich G bislang auf keinerlei Weise
aus anderen Naturkonstanten ableiten.

 >Kosmische Imagination 6< / Gemälde in Acryl
von Winfrid Seebauer, Architekt


Um das Dilemma zu lösen, wurden komplexe Theorien entwickelt:
Albert Einstein erklärte die Gravitation durch eine Krümmung des Raumes – bewirkt durch Masse der astronomischen Objekte. Die Gravitationswirkung zwischen den beiden Metallkugeln im Cavendish-Experiment lässt sich jedoch mit Hilfe der ART nicht berechnen, da keine messbare Kugeln keine Raumkrümmung bewirken.
Zudem verwendete Einstein weiterhin ganz bieder die Newton-Gleichung, erweitert um einen Wurzel-Term, der erst ab der 5. Nachkommastelle abweichende und damit irrelevante
Ergebnisse liefert; ist doch der Proportionalfaktor G nur bis
zur 4. Nachkommastelle unstrittig.
(Die Raumkrümmung beträgt am Sonnenrand gemäß ART nur
1.5 km, an der Erdoberfläche gar nur 0.5 cm – siehe
Formel.)

ART- Formel:
dr = R∙ [1 /(1-2∙G∙M /Rc²)-1]
     ≈ R∙ [(1 + G∙M /Rc²)-1]
     ≈ G∙M /c²

Ab 1985 wurden String-Theorien in komplexen Varianten
entworfen. Doch bis heute gilt die Gravitation, welche den Zusammenhalt der astronomischen Objekte und Systeme garantiert und deren Bewegungen determiniert, als noch
immer nicht geklärt und ableitbar.

► Quantenphysikalischer Ansatz von Dr. Karl und
Bernhard Philberth
Umso erstaunlicher erscheint der in der Fachwelt beharrlich ignorierte Ansatz von Karl und Bernhard Philberth, die in
ihrem Buch Das All (1994) die Hypothese aufstellten, Gravi-
tation sei der kosmosweite Austausch von Energiequanten
 zwischen allen existierenden Nukleonen (Planck-Quantum:
h = 6.626•10-34 •Joule-Sekunden). Die Intensität dieses Austausches hängt, wie bei Newton, vom quadrierten
Wert ihres Abstandes voneinander und von ihrer Anzahl ab.
Letztere ist natürlich von der Masse der aufeinander wirkenden Massen abhängig. Im Gegensatz zur elektrischen Kraft gibt es
hier keine abstoßende Wirkung und auch keine Abschirmung,
zum Beispiel durch Metallgitter und Folien. Möglicherweise
pflanzt sich die Gravitation sogar schneller als das Licht fort.
Mit ihrer Aussage über die Natur der Gravitations-Wirkung
(nicht:Gravitations-
Kraft) haben die Brüder Karl und Bern-
hard Philberth noch keine Formel vorgestellt. Sie hielten die Gravitationskonstante – im Gegensatz zu Einsteins durch
Massen gekrümmter Raumzeit – für geringfügig variabel.
Dadurch wurde G eigentlich die Eigenschaft einer unver-
änderlichen Konstante abgesprochen. Sie wurde nunmehr
zu einem in kosmologisch langen Zeiträumen variablen

Parameter.
Die Betrachtung der Philberth-Brüder fokussierte sich auf
zwei sich (hypothetisch) berührende Protonen, deren un-
messbar geringe Gravitationswirkung h = 6.626•10
-34 [J•s] betragen würde. (Im Gegensatz zur Gravitation ist die
elektrische Abstoßungskraft der beiden Protonen rund 10
40
mal größer als die sehr kleine Gravitationswirkung.)
Immerhin lässt sich von der Grundidee der Philberth-Brüder
auf das Gesetz über die Gravitation von Newton schließen.
Dieser zunächst umständlich erscheinende Modus soll an
der Gravitation zwischen 
Sonne und Erde aufgezeigt werden.
Dazu rechnen wir die Sonnenmasse
m
1 = 2•1030 
[kg]   und die Erdmasse
                  m2 = 6•1024  [kg]    in die
Anzahl n
1 und n2 der atomaren Masseneinheiten
                  mu = 1.661•10-27 kg um.
Sonne:  n1 = m1 / mu = 2•1030 kg / 1.661•10-27 kg
                  n1= 1.204•1057  Einheiten
Erde:      n2 = m2 / mu = 6•1024 kg / 1.661•10-27 kg
                  n2  = 3.612•10
51 Einheiten

Der Abstand r zwischen Sonne und Erde (1.5•1011 m) wird
in n3 Elementarlängen umgerechnet:
                  l0 = 1.321•10-15  m
                  n3 = r / l0 = 1.5•1011 m / 1.321 •10-15 m
                  n3 = 1.136•1026  Elementarlängen

Anmerkung: Die Philberth-Elementarlänge l0 ist seit
Arthur Compton (
1922) bekannt als Compton-Wellen-
länge des Protons
:
             l0 = h / (mp•c) = 1.321•10-15  m
(um 6.5% kleiner als der klassische Proton-Radius mit
1.41•10
-15  m.)

Die nach Philberth modifizierte Gravitations-Formel
lässt sich folgendermaßen ansetzen:
                  FG = h /2πn1 • n2 / n32
= 1.055•10-34 1.204•1057 3.612•1051 / (1.136•1026 )2
                        = 3.555•1022   [Newton]
n1•n2 stellt das kartesische Produkt aller Nukleonen der beiden beteiligten Massen dar: Jedes Nukleon in der Sonne tauscht unablässig 1 Energiequantum h mit jedem Nukleon in der Erde.
Aus der klassischen Newton-Formel erhalten wir zum Vergleich:
                  FG = G • m1 • m2 / r2
                         = 6.674•10-11 • 2•1030 • 6•1024 / (1.5•1011)2
                         = 3.556•1022    [Newton]

Es erweist sich, dass der quantenphysikalische Ansatz auf
der Fährte von Karl und Bernhard Philberth ziemlich exakt
zum gleichen Ergebnis führt wie die klassische Berechnung
nach Newton.
Damit bietet sich nun die Möglichkeit an, die bekannte Newton-Konstante aus den atomaren Größen h, l0 und mu abzuleiten
und an das metrische System anzupassen:

(1)        G = h/2π            • l02                          / mu2
                       = 1.055•10-34 • (1.321 •10-15 ) / (1.661•10-27)2
                  G = 6.673•10-11       [Joule •Sekunden]
zum Vergleich:
            G = 6.674 08•10-11 [m³/ kg•s2]   CODATA 2014

Der Erweiterungsfaktor (l02 / mu2 ) dient hier zur Umrechnung der Atommasseneinheit mu in Kilogramm und der Elementarlänge l0  in Meter.
So stellt sich nun die Newton-Gleichung in ihrer bekannten Form mit der neu berechneten Gravitationskonstante wie folgt dar:

           FG = [h /2π• l02 /mu2] • [m1 • m2 / r2]

Die modifizierte Gravitationsformel besteht aus zwei Term-Faktoren:
1. Term   h /2π• l02 /mu2               
Konstante lnach K. & B. Philberth  –
  quantenphysikalisch
2. Term   m1 • m2 / r2   traditioneller Term – makrokosmisch

Das alte Rätsel um die Herkunft der Gravitation erscheint somit gelöst:
Die Gravitationswirkung – so schwach sie im Vergleich mit der elektrischen Kraft auch sein mag – entspringt nach der Betrach-tungsweise von Karl und Bernhard Philberth ebenso wie die drei anderen Grundkräfte der Welt der Atome.
Ihre verschwindende Kleinheit in der Quantenwelt summiert sich durch die gigantische Anzahl der interagierenden Nukleonen zu der beherrschenden kosmischen Ordnungskraft zwischen Gala-xien, Sternen und Trabanten.

Die G-Konstante in quantenphysikalischer Schreibweise (1)
lässt sich auch in äquivalenten Formeln darstellen:
(2)    G ≈ c /(2πmu /l03)
G ≈ c / (2πρ) = 6.630∙10
-11
        Abweichung – 0.7% gegen Codata 2014
        mit  mu          = 1.6605∙10-27 kg für AME
        mit  mu /8l03   =  Dichte ρ der AME = 9.06∙1016  [kg/m^3]

(3)   G ≈ 2∙c∙l
0   /(2π∙1836) = 6.868∙10-11
        Abweichung +2.9% gegen Codata 2014

Interessant: In beiden Formeln erscheint c, in (2) die Dichte
der Atom-Masseneinheit, 
in (3) das Massenverhältnis 1836
von Proton /Elektron.

 >Kosmische Imagination 7< / Gemälde in Acryl
von Winfrid Seebauer, Architekt

137 – Konstante zwischen Quantenphysik und Zahlenmystik

137

Es könnte Ihre Hausnummer sein, die Nummer Ihrer Buslinie, mit der Sie täglich in London zwischen Hyde Park Corner Station und Sopwith Way pendeln, oder die Nummer des Paragraphen, der
Ihnen im Staatsexamen den Schweiß auf die Stirn getrieben hat. Mathematisch gesehen ist 137 eine Primzahl und fristet wie ihre Brüder und Schwestern ihr unteilbares Dasein neben so illustren Verwandten wie der heiligen Zahl 7 oder der Unglückszahl 13.
Für den in Österreich geborenen Wolfgang Pauli (1900 – 1958), einen der bedeutenden theoretischen Physiker des vergangenen Jahrhunderts, hatte die 137 jedoch eine ganz andere Dimension: mystische Urkonstante!

Richard Phillips Feynman, wie sein Kollege Wolfgang Pauli Nobelpreisträger, wird folgender Satz zugeschrieben:
„Die Zahl 137 ist eines der größten und verdammten Mysterien
der Physik: eine magische Zahl, die zu uns kommt, ohne dass sie
jemand versteht. Man könnte sagen, die Zahl wurde von Gott geschrieben, um uns zum Narren zu halten.“ (1)

Tatsächlich geht es bei der Zahl, die die Physiker bis heute
umtreibt, nicht um eine ganze Zahl, sondern um eine transzendente physikalische Konstante aus der Quantenphysik: 137.035 999 138...
Und – danke für ihr Verständnis – eigentlich ist der Kehrwert davon gemeint: α (alpha) = 1 /137.035 999 138… ≈ 0.007 297 373…

Der Quantenphysiker Sommerfeld (1868 – 1951) nannte den von ihm bei der Untersuchung des Wasserstoffatom-Spektrums im Jahr 1914 gemessenen Wert α (alpha) oder Feinstrukturkonstante.
Von dieser Zahl hängen alle thermonuklearen Prozesse in den Sternen ab, sie bestimmt die Größe aller Atome mit und fungiert
in mehreren Naturkonstanten wie eine mystische Urzahl.

Wolfgang Pauli, Schüler von Sommerfeld, suchte 1932 den Psychiater Carl Gustav Jung auf, um sich von ihm behandeln zu lassen.
Jung analysierte etwa 400 von Pauli aufnotierte Träume, bei
denen es immer wieder auch um bestimmte Zahlen ging, die die Physik denjenigen, die sich ihr voll und ganz hingeben, scheinbar unerbittlich aufzudrängen und zur Lösung anheimzustellen scheint.
So bemühten sich der Physiker und sein Psychiater um eine Brücke zwischen psychischen und quantenphysikalischen Phänomenen, um möglicherweise den Hintergrund erhellen zu können, vor welchem sich die „verdammten Mysterien der Physik“ verstehen ließen.
Erfolg war ihnen nicht beschieden. (2)

Traditioneller, aber ebenso erfolglos, arbeiteten sich später so bedeutende Physiker wie Paul Dirac (1902 – 1984) und Richard Feynman (1918 – 1988) an einer nummerisch-rechnerischen Herleitung der Feinstrukturkonstante ab.

Im Folgenden stelle ich eine Zusammenfassung meiner eigenen Bemühungen um ein Verständnis der Feinstrukturkonstante dar.
Wir werden sehen, wie sich die Anatomie von α in einer Zahlen-spielerei aufhellen lässt und welche Charakteristika dabei hervortreten.

Anatomie von α
Alpha ist dimensionslos, ein Zahlenwert ohne Einheit (wie z. B. Zentimeter oder Kilogramm).
Diese Zahl lässt sich konventionell - parallel zum Messwert - auch aus einer Formel-Kombination von vier anderen Natur-konstanten ε0, h, c und e, berechnen:

1/α   = 2 ∙ε0 h ∙c / e2 (1)
ε0           elektrische Feldkonstante 8.854∙10-12  [Joule∙s]
h         Wirkungsquantum 6.626∙10-34   [Joule∙s]
c         Lichtgeschwindigkeit 2.998∙108 [m/s]
e elektrische Einheitsladung 1.602∙10-19  [Coulomb]

Die Formel (1) verknüpft die Quantentheorie (e, h) mit
der Speziellen Relativitätstheorie (c, εo ) und ist damit
ein zentrales Element der Quantenelektrodynamik.
Wolfgang Pauli, Niels Bohr und Werner Heisenberg
haben diese Theorie in den 1930er Jahren begründet.
Louis de Broglie und Erwin Schrödinger gaben ihr das
Outfit von stationären Wellen in der Elektronenschale
des Atoms.

Numerologische Herleitung von α

Die Feinstrukturkonstante – ein komplexer π-Term
1994 veröffentlichten die Brüder Dr. Karl & Bernhard Philberth
in ihrem Buch
Das All (Christiana Verlag, Stein am Rhein)
folgende prägnante Formel:

α      = (π28) / 256 = 0.007 303 142     Codata: 0.007 297 353
1/α = 256 / (π28) = 136.927 363 (2) Codata : 137.035 999

Die Abweichung zwischen dem Philberth-Wert und dem Codata-Wert beträgt 800 ppm (Millionstel).
Diese elegante Formel enthält nur Zweier-Potenzen und
die Kreiszahl π. Allerdings weist sie keinen Bezug zu einer
anderen Konstanten der Quantenphysik auf.

Eine gute Näherung fand ich 2013 bei der Entwicklung der Philberth-Formel:
1/α = 1842.1527 ∙( π28) /8π = 137.036 255 (3)
Hier beträgt die Abweichung vom Codatawert nur mehr
2 Millionstel oder 0.0002%.

Die Zahl 1842.1526 steht aber exakt für das (um sechs
Elektronenmassen vergrößerte) Massenverhältnis von Proton
und Elektron mit dem exakten Wert
1836.152 67.. :
1842.152 672 45 = 6 + 1836.152 672oder umgeformt:
1842.152 672 45
6 + 6∙π5 = 6 ∙(π5+1),
so dass Gleichung (3) nun so umgeformt werden kann:
1/α = ¾ ∙ (π5 + 1) ∙ (π28) /π = 137.033 684 (4)
Die Abweichung vom Codata-Wert beträgt hier 18 ppm.
Da die Formel (2) das Massenverhältnis von Proton- zu
Elektronmasse ( ≈ 1836 ≈
6π5) enthält, ergibt sich hieraus
durch Umformung ein quantenmechanischer Bezug zum Wasserstoffatom:
1836.149 227 = 8π / [α ∙(π2 – 8)] – 6 (Abweichung 2 ppm)
In dieser Formel finden die beiden Verhältnis-Konstanten α
und 1836.153.. sowie die Universalkonstante π zusammen.

Geistert α auch durch das Universum?
Feynman sprach noch ganz unbestimmt von einem α- „Mysterium“ und Arthur Miller schon von einer „kosmischen Zahl“.
Doch beide Wissenschaftler vermögen dieses Geheimnis von α weder im Makro- noch im Mikrokosmos zu enträtseln.
Dennoch lässt sich ein frappierend einfacher Zusammenhang zwischen dem Radius des kleinsten kosmischen Objekts, dem Proton, und dem Radius des Universums herstellen:
Verdoppelt man den Compton-Protonradius 1.3210-15 [m]
136 mal nacheinander (2
136,2), so erhält man 1.3210 26 Meter,
das sind
14 Milliarden Lichtjahre – der aktuelle Kosmos-Radius.
Zudem gilt:
2136.2 = 1000’66∙1041 .
Vom dieser Zehnerpotenz 1041 wurde der Physiker Paul Dirac (19021984) viele Jahre ähnlich umgetrieben, wie Wolfgang
Pauli von der Sommerfeld-Konstante α.

Dieser Radius würde, von einer lichtschnellen Anfangs-Expansion ausgehend, in 13 Mrd Jahren (ab Gegenwart) erreicht und die Expansion müsste bis dahin zum Stillstand gekommen sein.
(Falls die Abbremsung in der letzten Phase der Expansion 100 Mio Jahre vor diesem Umkehrpunkt begänne, müsste die Abbremsung der Expansionsgeschwindigkeit nur 300 m pro Jahr betragen – ein kaum messbarer Bremseffekt.)
In der darauf folgenden kosmischen Epoche von 26.7 Mrd. Jahren würde der Maxi-Kosmos bis zum Kollaps kontrahieren … gefolgt
von einer weiteren Expansionsphase:
Wir hätten ein pulsierendes Universum – im  Takt von 56 Milliarden Jahren!
Doch verlassen wir diese kosmologische Fiction-Science-Welt.

Die Rolle der Feinstrukturkonstante α im Wasserstoff-Modell
von Niels Bohr

Niels Bohr (1885 − 1962) betrachtete das positiv geladene Proton als Zentralmasse, welche von einem negativ geladenen Elektron im Abstand ao = 5.29∙10-11 m umkreist wird.
Die Fliehkraft des Elektrons balanciert die elektrische Anziehungskraft zwischen Proton
+ und Elektron aus.
Die erforderliche Umlaufgeschwindigkeit des Elektrons beträgt
enorme 2.1877∙10
6 Meter je Sekunde. Überraschenderweise ist dies
der
137. Teil (oder 1/α) der Lichtgeschwindigkeit.

Feinstrukturkonstante und Protonradius bestimmen den Radius des Wasserstoffatoms im Bohr-Modell (Grundzustand).

a0 = l0∙1836.15 ∙137 / 2π = l0 ∙ 3π4 = 5.29∙10-11 m
1836.12 ≈ 6π5 Massenverhältnis Proton /Elektron

Hier drängt sich eine Vermutung auf:
Da die Feinstrukturkonstante den Radius des Wasserstoffatoms mitbestimmt, könnte sie auch die Größe aller Atome und Moleküle determinieren.

Zurück zu Pauli – dem „Schutzpatron“ dieses Beitrags.
Er entdeckte mit 25 Jahren das berühmte Ausschließungsprinzip, das auch heute noch bei Problemen in der Quantenphysik Lösungshilfen bietet. Dafür er mit 26 Jahren den Nobelpreis.

Der Landsberger Autor Helmut Glatz hat hat ein anekdotisch dokumentiertes Phänomen, den Pauli-Effekt, ganz individuell
und kreativ so ausgedeutet:

Der Pauli-Effekt
Der Wiener Physiker Wolfgang Pauli, von dem sein Mentor Max Born einmal sagte, er sei ein Genie, nur vergleichbar mit Einstein, entdeckte nicht nur das Ausschließungsprinzip, er postulierte
nicht nur das Vorhandensein von Neutrinos, deren Existenz erst
26 Jahre später empirisch nachgewiesen werden konnte, er war
vor allem bekannt für den so genannten Pauli-Effekt.
Dieses seltsame Phänomen zeigte sich, kurz gesagt, folgendermaßen:
Wo Pauli auftauchte, ging alles schief. Physikalische Experimente misslangen, wertvolle Laboreinrichtungen gingen kaputt und komplizierte Versuchsanordnungen kollabierten, sodass er seiner-
zeit von dem Physikerkollegen Otto Stern sogar Laborverbot erhielt.
Der Pauli-Effekt lautete folgendermaßen:
Es ist unmöglich, dass sich Wolfgang Pauli mit einem funktionierenden Gerät im selben Raum befindet.
Mysteriös war ein Vorfall am physikalischen Institut zu Göttingen bei Professor James Franck:
Ein wertvoller Apparateteil ging zu Bruch, ohne dass Pauli dabei anwesend war.
Erst im Nachhinein stellte sich heraus, dass der Professor, auf dem Weg von Zürich nach Hamburg, zur selben Zeit in Göttingen
Station gemacht hatte.
Francks Vermutung, Pauli stecke hinter allem, war also nicht unbegründet.
Pauli arbeitete damals übrigens daran, den nach ihm benannten Effekt weiter auszubauen. Und bald gelang es ihm, seine Kräfte
auch ohne persönliche Anwesenheit, also auf die Entfernung, wirksam werden zu lassen.
Mit anderen Worten: Wo immer in der Welt etwas kaputt ging – dahinter steckte Pauli.
Eine unschätzbare Hilfe war ihm bei diesen Bemühungen der Tiefenpsychologe Carl Gustav Jung in Zürich, mit dem ihn
eine enge Freundschaft verband.
Bei nächtlichen, feuchtfröhlichen Gesprächen erfanden die
beiden den Begriff der
Synchronizität und entwickelten die Vereinigung der kollektiven Psyche mit der Materie zu einer schlagkräftigen Methode.
(Bei diesen Forschungen entdeckten sie übrigens, ganz neben-
bei, das feminine Geschlecht des bisher als sächlich geltenden Kollektiven Unbewussten.)
Und wozu das alles? Natürlich ging es ihnen nicht um die Lust
am Zerstören, um das Abreagieren aggressiven Potentials oder ähnlichen Unsinn. Nein, Pauli transponierte (heute würde man sagen: beamte) die entsprechenden, „kollabierten“ Gegen-
stände hinüber in eine der Hugh-Everettschen Parallelwelten.
Das heißt, während sie (die Gegenstände) hier in unserer Welt
der Zerstörung anheim fielen, feierten sie dort fröhliche Urständ.
Und Pauli? Und C. G. Jung? Sie hocken, während sich draußen
die Berge der Abwrackautos türmen, in einer gemütlichen Parallelwelten-Bar und schauen dem Tanz des Kollektiven Unbewussten zu….

Als Wolfgang Pauli am 5. Dezember 1958 mit starken Magenschmerzen ins Krankenhaus vom Roten Kreuz in Zürich eingeliefert wurde, wies man ihm Zimmer Nummer 137 zu, wo er zehn Tage später starb

Da nach Karl und Bernhard Philberth die Wasserstoffatome im Weißen Zwerg durch die Gravitation auf 1/137 des H-Atoms in der Sonne zusammengepresst sind, wird auch der Weiße Zwerg – zu welchem
unsere Sonne einmal kollabieren wird – nur mehr 1/137 des heutigen Sonnenradius ausmachen:
R
WZ = 696.000 km /137 ≈ 5.080 km.
Dieser Wert (80% des Erdradius) liegt in der Nähe des Radius, der sich aus komplexen astrophysikalischen Berechnungen ergibt. So haben die Gebrüder Philberth ohne Rückgriff auf die Nobelpreis-Theorie von Chandrekasekhar mit Hilfe der Feinstruktur-Konstante – gewisser-
maßen in einer einzigen Zeile – den Kollaps der Sonne zu einem
Weißen Zwerg (in etwa 5 Milliarden Jahren) größenmäßig berechnet.

Regenten im Makro- und Mikrokosmos

Alpha und Pi, die beiden
können sich gut leiden.
Zwillingsweise nah verwandt
sind sie bestens sich bekannt.

Philberth Karl sei hier geehrt,
Dass er dieses hat geklärt:
π = 16 • √(α+ 1/32)

Wolfgang Pauli, hochbeflissen,
konnt‘ dies bis zum Tod nicht wissen.

Pi und alpha, Hand in Hand,
führ’n Regie im Mikroland.
Auch in des Universums Weiten
herrschen sie seit Ewigkeiten.

Licht von damals bringt die Kunde:
Pi und Alpha sind im Bunde,
hoch präzise eingetrimmt,
All-erhaltend abgestimmt.

Ewig mag der Weltgeist schlafen.
Seine Weltgesetze schaffen,
dass Sterne, Nebel, Galaxien
Superhaufen, Filamente
ohne Anfang, ohne Ende
auf gesetzten Bahnen ziehen.

Gravitation, die Ordnungsmacht,
bannt das Chaos, ist die Kraft,
Die Raum für Geist und Leben schafft.

Beim Kampf mit der Entropie
siegt das geistige Genie
in der irdischen Evolution –
dies seit Jahrmilliarden schon –
über den kausalen Zwang.

Und final strebt nun der Gang
der organischen Kreatur –
trotzend Tod und Untergang –
nach vergeistigter Struktur.

Denn nach Hegels weisen Worten
ist das All bewusst geworden
seiner selbst im Menschengeist,
was ihm Lust und Last verheißt.

alpha (α) = 1/137 ist die Feinstruktur-Konstante von Arnold Sommerfeld.
Erstmessung 1916 in München
pi (π) = 3.141 59… (Kreiszahl)
π = 16 • (1/137 + 1/32)

Quellen
Naturkonstanten (2014), in: Wikipedia
http://www.makro-und-mikrokosmos.de (diese Site)
http://www.makroundmikrokosmos.de

(1) zitiert nach Harald Fritzsch: Das absolut Unveränderliche:
die letzten Rätsel der Physik – 2. Aufl. – München : Piper, 2005
(2) Für Interessierte zum Weiterlesen: Arthur I. Miller, 137 –
Carl Gustav Jung, Wolfgang Pauli und die Suche nach der kosmischen Zahl.

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ck
Arn. Sommerfeld               Wolfgang Pauli

                                                                   Richard Feynman                       Paul Dirac